vergrößernverkleinern
Sergei Makow (nicht im Bild) darf bis Oktober 2015 nicht mehr schwimmen

Ägyptens Schwimmverband wird die Kurzbahn-WM in Katar boykottieren. Dies kündigte Verbandschef Yasser Idriss am Dienstag gegenüber der Nachrichtenagentur "AFP" an.

"Diese Entscheidung wurde aufgrund der politischen Haltung Katars gegenüber Ägypten während der Revolution vom 30. Juni 2013 getroffen", sagte Idriss.

Laut Idriss seien die Ägypter bereit, jede Strafe durch den Weltverband FINA zu akzeptieren. Die Entscheidung zum Boykott sei ohne Rücksprache mit dem Sportminister des Landes erfolgt.

Katar hatte bei der Staatskrise im vergangenen Sommer den ägyptischen Staatspräsidenten Mohamed Mursi und die Muslimbruderschaft unterstützt. Mursi war dennoch gestürzt worden.

Zuvor hatten bereits die Vereinigten Arabischen Emirate und Bahrain ihre Teilnahme an den Titelkämpfen in Katar abgesagt.

Beide Staaten protestieren damit gegen die mutmaßliche Unterstützung islamischer Extremisten durch Katar.

teilentwitternteilenE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel