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Rekord-Olympiasieger Michael Phelps muss eine einjährige Sperre absitzen © Getty Images

Rekord-Olympiasieger Michael Phelps könnte möglicherweise doch bei den Weltmeisterschaften der Schwimmer im russischen Kasan (24. Juli bis 9. August) starten.

Das berichtete ESPN am Dienstag. Eigentlich war der 29-Jährige bereits aus dem US-Kader für die WM gestrichen worden.

Der 18-malige Olympiasieger Phelps war im vergangenen Jahr vom US-Schwimmverband wegen einer Autofahrt unter Alkoholeinfluss für die Dauer von sechs Monaten für internationale Wettbewerbe gesperrt worden, Anfang April darf Phelps wieder antreten.

Wegen des Verkehrsdelikts hatte er von einem Gericht eine einjährige Bewährungsstrafe erhalten. Schon vor zehn Jahren hatte Phelps wegen eines ähnlichen Vergehens ebenfalls eine Bewährungsstrafe kassiert.

"Es ist kompliziert, aber es gibt Möglichkeiten, dass es doch klappen könnte", sagte Chuck Wielgus, Exekutivdirektor des US-Verbandes. Er hat bereits Gespräche mit Phelps geführt, die endgültige Entscheidung über dessen WM-Start treffen Teamchef Frank Busch und der Verbandsvorstand.

Anfang Februar hatte Phelps noch nicht damit gerechnet, nochmal eine Chance auf die WM zu bekommen.

"Es ist sehr frustrierend, dass ich bei meinen letzten Weltmeisterschaften nicht starten kann", sagte er bei der ISPO in München auf SPORT1-Nachfrage und ergänzte: "Ich würde gerne bei der WM starten, aber es ist, wie es ist. Jeder wird mal vor Hindernisse gestellt. Manchmal muss man einen anderen Weg gehen. Das muss ich akzeptieren." 

Phelps will nach Ablauf seiner Sperre erstmals wieder beim Meeting in Mesa/Arizona (15. bis 18. April) antreten.

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