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Christian Reichert ist ein deutscher Freiwasserschwimmer
Christian Reichert landete auf dem dritten Rang © Getty Images

Die deutschen Freiwasserschwimmer haben beim Marathon-Weltcup in Abu Dhabi einen Erfolg verpasst, Christian Reichert (Wiesbaden) kam als bester Athlet des Deutschen Schwimm-Verbandes (DSV) immerhin auf Platz drei.

Der Sieg ging an den Franzosen Axel Reymond, der für die 10-Kilometer-Strecke 1:57: 52,1 Stunden benötigte.

Rekord-Weltmeister Thomas Lurz (Würzburg) hatte bei seinem Einstieg in die WM-Saison nichts mit dem Kampf um die Podestplätze zu tun und landete auf Rang 19. Zweitbester Deutscher war Andreas Waschburger (Saarbrücken) auf dem fünften Platz.

Bei den Frauen setzte sich die Italienerin Rachele Bruni in 2:07: 31,8 Stunden durch.

Das deutsche Quartett Finnia Wunram (Magdeburg), Isabelle Härle (Essen), Angela Maurer (Mainz) und Svenja Zihsler (Würzburg) belegte die Ränge sechs bis neun.

Die Austragung des Wettkampfs war im Vorfeld vor allem wegen der hohen Wassertemperaturen kritisiert worden.

2010 starb Weltklasseschwimmer Francis Crippen (USA) während eines Rennens in den Vereinigten Arabischen Emiraten an Herz-Kreislauf-Versagen.

Die Wassertemperatur hatte damals mehr als 30 Grad betragen.

"Wir wollen Wettkampfpraxis auf hohem Niveau mit der Weltelite sammeln. Viele Wettkämpfe auf Top-Niveau gibt es nicht, Abu Dhabi ist einer von ihnen", begründete Bundestrainer Stefan Lurz den Start.

Andere Nationen wie die USA boykottierten das Rennen.

Für die Freiwasserschwimmer steigt der Saisonhöhepunkt Ende Juli bei der WM im russischen Kasan.

Mit Ausnahme von Lurz, der als Silbermedaillengewinner der Olympischen Spiele 2012 in London automatisch für die Titelkämpfe qualifiziert ist, müssen sich alle anderen DSV-Schwimmer über die Weltserie einen Startplatz sichern.

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