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Den Schwimmern winken bei der WM Rekordprämien
Paul Biedermann war Schnellster über 100 m Freistil © Getty Images

Paul Biedermann und Marco Koch legen auf ihren Nebenstrecken einen durchwachsenen Start in die DM hin. Biedermann ist im Vorlauf Schnellster, scheitert aber an der WM-Norm.

Paul Biedermann und Marco Koch haben auf ihren Nebenstrecken einen durchwachsenen Start in die DM von Berlin hingelegt.

Zuerst scheiterte Staffel-Europameister Biedermann als Vorlaufschnellster über 100 m Freistil in 49,82 Sekunden an der Norm für die WM im Sommer in Kasan. Danach erfüllte Vizeweltmeister Koch über 100 m Brust die Richtzeit in 1:00,89 Minuten als Dritter gerade so.

Beide sind jedoch als Mitglieder des Eliteteams für den Saisonhöhepunkt bereits gesetzt. Ob sie allerdings bei der WM auf ihren Nebenstrecken an den Start gehen, dürfte sich in den Finals am Samstagnachmittag abzeichnen.

"Es ist acht Uhr, das ist okay. Jetzt gucken wir mal, was nachher noch geht", sagte Biedermann nach dem Anschlag. Auch Koch war nicht unzufrieden, sein Fokus liegt ganz klar auf seiner Paradestrecke 200 m Brust am Sonntag: "Es ging halt nicht schneller. Die letzten Tage war mit Pressekonferenzen relativ stressig für mich. Dafür war es ganz okay."

Biedermann hatte bei der DM extra auf einen Start auf seiner Weltrekordstrecke 400 m Freistil verzichtet, um sich ganz auf die 100 und 200 m zu konzentrieren. Von 400-m-Sieger Florian Vogel, der am Freitag in 3:46,53 Minuten auf Rang sechs der Weltrangliste kletterte, war Biedermann begeistert.

Beide Staffelkollegen trainieren gelegentlich in Halle zusammen.

"Da habe ich schon gesehen: Der Junge hat absolut was drauf. Das hat er hier auch gezeigt", sagte Biedermann: "Es ist erfrischend, es macht Spaß mit ihm. Er ist das komplette Gegenteil von mir."

Der kraftvolle Biedermann und der technisch elegante Vogel seien wie "Bud Spencer und Terence Hill", findet Bundestrainer Henning Lambertz.

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