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Patrick Hausding ist deutscher Weltmeister © Getty Images

Ohne konkrete Medaillenvorgabe, aber dennoch mit hohen Zielen gehen die deutschen Wasserspringer um Weltmeister Patrick Hausding bei der Heim-EM in Rostock an den Start. Vergeben werden bei den am Dienstag beginnenden Wettbewerben in der Neptun-Schwimmhalle (bis 14. Juni) nicht nur Medaillen, sondern auch die ersten Quotenplätze für Olympia 2016.

Die Europameister in den olympischen Sprungdisziplinen sichern ihren Nationen einen festen Startplatz für Rio. Die größten Hoffnungen ruhen dabei auf Vorspringer Hausding. Der Berliner rechnet sich Chancen auf den Titel vom Drei-Meter-Brett (Einzel und Synchron) sowie vom Turm (Synchron) aus.

In der Königsdisziplin aus zehn Metern können Hausding und Weltmeister-Synchronpartner Sascha Klein (Dresden) ihre Erfolgsserie auf acht EM-Titel in Folge ausbauen. Klein klagt jedoch über chronische Rückenbeschwerden, deshalb verzichtet der WM-Dritte auf einen Einzelstart vom Turm.

Ein konkretes Medaillenziel gibt der Deutsche Schwimm-Verband (DSV) seinen Athleten nicht vor, da die WM sechs Wochen später in Kasan der Saisonhöhepunkt ist. "Wir wollen aber an die Leistungen der erfolgreichen EM vor einem Jahr in Berlin anknüpfen", sagte Lutz Buschkow, Wassersprung-Bundestrainer und DSV-Leistungssportdirektor. Damals hatten Hausding und Co. mit zehn Medaillen (3 Gold/3 Silber/4 Bronze) die Erwartungen übertroffen.

Zum Auftakt am Dienstag greifen Hausding und seine Berliner Teamkollegin Mario Kurjo im nichtolympischen Teamwettbewerb nach der ersten Medaille. Im 13-köpfigen EM-Kader rückte kurzfristig My Phan (Berlin) für die am Ellenbogen verletzte Christina Wassen (Berlin) nach.

Der DSV-Kader für die Wassersprung-EM im Überblick:

Frauen: Maria Kurjo, Nora Subschinski, Elena Wassen, My Phan (alle Berlin), Tina Punzel, Louisa Stawczynski (beide Dresden)

Männer: Sascha Klein, Martin Wolfram, Timo Barthel (alle Dresden), Patrick Hausding, Oliver Homuth (beide Berlin), Stephan Feck, Dominik Stein (beide Leipzig)

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