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SWIM-WORLD-SYNCHRO
Swetlana Romaschina sichert sich den nächsten Titel © Getty Images

Die russische Doppel-Olympiasiegerin Swetlana Romaschina hat sich bei der WM in Kasan zur Rekordweltmeisterin im Synchronschwimmen gekrönt.

Die 25-Jährige siegte mit 95,2680 Punkten im Solo-Finale der Technischen Kür vor der Spanierin Ona Carbonell und der Chinesin Sun Wenyan und holte ihr 17. WM-Gold.

Sie ließ damit ihre Landsfrau, die 16-malige Weltmeisterin Natalia Ischtschenko hinter sich.

Die deutsche Meisterin Marlene Bojer (München) war wie erwartet als 18. im Vorkampf mit 76,2452 Zählern ausgeschieden.

Die einzige deutsche Synchronschwimmerin bei der WM greift auch noch in der Freien Kür am Montag an. "Da will ich 80 Punkte erreichen", sagte Bojer. Ein Finalplatz ist jedoch erneut so gut wie unmöglich.

Eine gelungene WM-Premiere feierten die männlichen Synchronschwimmer in den Mixed-Duetts.

"Es war überwältigend. Es ist eine große Ehre für mich, hier zu sein. Ein Traum hat sich erfüllt", sagte der US-Amerikaner Bill May, der mit seiner Partnerin Christina Jones im Vorkampf der Technischen Kür den zweiten Platz hinter dem russischen Duo Alexander Malzew/Darina Walitowa belegte.

May hatte mit seinem Kampf für Gleichberechtigung in seinem Sport für Aufsehen gesorgt. Obwohl er sich bei den US-Meisterschaften gegen die komplette Frauen-Elite durchgesetzt hatte, durfte er 2000 bei den Olympischen Spielen in Sydney nicht starten - weil er ein Mann ist.

Vor zehn Jahren war er frustriert zurückgetreten, für die WM-Premiere gab er sein Comeback. 

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