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Swimming - 16th FINA World Championships: Day Nine
Ahnt Khaung Htut hatte das WM-Becken von Kasan ganz für sich allein. © Getty Images

Ahnt Khaung Htut hat bei der WM das Becken für sich. Angetrieben vom Publikum schwimmt der junge Asiate zu einer persönliche Bestzeit. Zum Weiterkommen reicht es aber nicht.

Das Fußball-Stadion von Kasan war gut gefüllt, und doch dürfte sich Ahnt Khaung Htut im wohl bisher größten Moment seiner sportlichen Karriere ganz schön einsam gefühlt haben.

Mutterseelenallein stand der Zwölfjährige aus Myanmar vor dem Vorlauf über 100 Meter Brust auf dem Startblock.

Von Konkurrenten rechts und links keine Spur.

Die Erklärung: Die Zusammenstellung der Vorläufe erfolgt auf Basis der Qualifikationszeiten, welche die Sportler im Vorfeld der Weltmeisterschaften erbracht hatten.

Da kaum einer mit einer langsameren Zeit gemeldet war, hätte Ahnt Khaung Htut sowieso nur zwei weitere Konkurrenten in seinem Lauf gehabt. Da diese aber kurzfristig auf einen Start verzichteten, war der Jugendliche letztlich ganz auf sich allein gestellt.

Aus der Ruhe bringen ließ sich der junge Asiate dadurch dennoch nicht: Unter dem tosenden Applaus der Zuschauer schwamm er in 1:16 Minuten eine neue persönliche Bestzeit und war im Anschluss mächtig beeindruckt: "Ich habe es darin geliebt und ich bin so stolz“, zitiert ihn die Bild.

Für einen weiteren Auftritt in Kasan reichte es für Ahnt Khaung Htut angesichts über 17 Sekunden Rückstand zur Bestzeit zwar nicht, zusätzlichen Grund zur Freude dürfte er dennoch gehabt haben: Zwei Konkurrenten aus Lesotho und Nepal reihten sich im Zeitentableau noch hinter ihm ein.

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