vergrößernverkleinern
Hendrik Feldwehr wurde Neunter im Vorlauf
Hendrik Feldwehr wurde Neunter im Vorlauf © Getty Images

Brustsprinter Hendrik Feldwehr und Delfinschwimmer Alexander Kunert haben bei der WM in Kasan die Halbfinals erreicht.

Die Langstreckler Florian Vogel und Sören Meißner schieden dagegen am dritten Wettkampftag schon im Vorlauf aus.

Feldwehr schwamm kurz nach dem Weltrekord des südafrikanischen Olympiasiegers Cameron van der Burgh über 50 m Brust in 27,41 Sekunden auf den neunten Vorlaufrang.

"Als Neunter weiter, das ist soweit in Ordnung", sagte Feldwehr: "Die Zeit ist okay, ich hoffe, dass ich später noch schneller schwimmen kann."

Der 19-jährige Kunert zog mit persönlicher Bestzeit von 1:57,28 Minuten über 200 m Schmetterling als 16. in die zweite Runde ein.

Den angepeilten Uraltrekord von Michael Groß, der seit 1986 die deutsche Bestmarke hält, verfehlte der deutsche Meister allerdings um über eine Sekunde.

"Das eine Ziel Semifinale habe ich erreicht, jetzt versuche ich, mein zweites Ziel zu schaffen", sagte Kunert.

Vogel, der über 400 m Freistil nur um 15 Hundertstelsekunden das Finale verpasst hatte, erfüllte als 15. in 7:53,61 Minuten auch auf der doppelten Distanz die Finalnorm nicht. Meißner kam auf den 22. Platz (7:57,93).

Johanna Friedrich verzichtete auf einen Start über 200 m Freistil, die 20-Jährige will sich auf die Staffel konzentrieren.

Für den Höhepunkt sorgte van der Burgh, der den fünften Weltrekord der WM schwamm.

Der Südafrikaner stellte in 26,62 Sekunden die Bestmarke des Briten Adam Peaty ein, die dieser vor einem Jahr bei der EM in Berlin aufgestellt hatte.

Allerdings ist der Weltrekord des Vierfach-Europameisters noch immer nicht offiziell vom Weltverband FINA anerkannt worden.

"Diesmal hat der Anschlag geklappt, das macht den Unterschied zwischen Weltrekord und nicht Weltrekord aus", sagte van der Burgh.

teilentwitternsammelnE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel