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Steffen Deibler landete mit der Lagenstaffel auf Rang fünf
Steffen Deibler landete mit der Lagenstaffel auf Rang fünf © Getty Images

Am Schlusstag der WM in Kasan zieht die Männer-Lagenstaffel in den Endlauf ein. Die Frauen scheitern. Über die 400 m Lagen schafft es auch ein Deutscher ins Finale.

Das deutsche Schwimmteam hat sich am Schlusstag der WM in Kasan zwei Finalplätze erkämpft.

Die Lagenstaffel der Männer über 4x100 m mit Jan-Philip Glania, Hendrik Feldwehr, Steffen Deibler und Christoph Fildebrandt zog auf Platz fünf (3:32,94 Minuten) in den Endlauf am Sonntagabend ein.

Die Frauen-Staffel mit Lisa Graf, Vanessa Grimberg, Alexandra Wenk und Annika Bruhn scheiterte dagegen auf Rang elf in 4:01,40 Minuten an der Finalhürde.

Fünf DSV-Staffeln fix für Olympia 2016 qualifiziert

Beide Quartette sicherten dem Deutschen Schwimm-Verband (DSV) einen festen Startplatz für Olympia im kommenden Jahr. Fünf von sechs Staffeln sind damit bereits für Rio gesetzt, nur die 4x100-m-Freistilstaffel der Frauen muss noch den Umweg über die Weltrangliste gehen. "Damit bin ich zufrieden", sagte Bundestrainer Henning Lambertz.

Jacob Heidtmann qualifizierte sich als Sechster über 400 m Lagen für das Finale, obwohl er in 4:13,62 Minuten seine Bestzeit knapp verpasste.

"Ich bin superzufrieden. Bei meiner ersten WM gleich ins Finale - davon habe ich geträumt", sagte der Elmshorner: "Ich war wieder etwas aufgeregt. Ich hoffe, das bekomme ich nachher besser in den Griff."

Der Mainzer Kevin Wedel schied dagegen als 15. ebenso aus wie bei den Frauen Franziska Hentke.

Die Magdeburgerin, die auf ihrer Paradestrecke 200 m Schmetterling als Vierte nur knapp die erhoffte Medaille verpasst hatte, belegte über 400 m Lagen den 17. Rang (4:43,51).

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