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Michael Phelps schwimmt der Konkurrenz in San Antonio davon
Michael Phelps schwimmt der Konkurrenz in San Antonio davon © Getty Images

Der Rekord-Olympiasieger schwimmt der Konkurrenz bei den US-Meisterschaften in San Antonio eindrucksvoll davon. Dabei sieht ihn sein Trainer längst noch nicht in Topform.

Ein Jahr vor den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro hat sich Michael Phelps eindrucksvoll zurückgemeldet und alle Zweifel an seiner Leistungsstärke ausgeräumt.

Der Rekord-Olympiasieger siegte bei den US-Meisterschaften im texanischen San Antonio über 200 m Schmetterling in 1:52,94 Minuten - damit wäre der 30-Jährige in Kasan Weltmeister geworden.

"Das nächste Jahr wird eine Menge Spaß bringen", sagte der 18-malige Olympiasieger, der wegen seiner Alkoholfahrt vom US-Verband für die WM in Russland gesperrt worden war.

Phelps war nicht nur mehr als eine halbe Sekunde schneller als der Ungar Laszlo Cseh beim WM-Sieg am Mittwoch, sondern auch so schnell wie seit seinem Weltrekord 2009 (1:51,51) nicht mehr.

"Es ist ein gutes Gefühl, wieder da zu sein", sagte Phelps: "Es zeigt, dass alles möglich ist, wenn man es nur wirklich will."

Sein Trainer Bob Bowman sprach danach von einem der besten Rennen, die er je von seinem Schützling gesehen habe.

Es klang wie eine Drohung für die Konkurrenz, als er anfügte: "Ehrlich gesagt, ist er noch nicht in der perfekten Verfassung."

In San Antonio schwimmt Phelps auch noch über 100 m Schmetterling und 200 m Lagen.

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