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Swimming - 16th FINA World Championships: Day Fourteen
Marco Koch setzt sich in Wuppertal gegen die Spezialisten durch © Getty Images

Mit deutschem Rekord über 400 m Lagen hat Schwimm-Weltmeister Marco Koch zum Auftakt der Kurzbahn-DM in Wuppertal die Spezialisten düpiert und für einen ersten Paukenschlag gesorgt.

Der 25-Jährige, der im Sommer bei der WM in Kasan als erster Deutscher über 200 m Brust Gold gewonnen hatte, unterbot in 4:01,87 Minuten die fünf Jahre alte Bestmarke von Yannick Lebherz um über drei Sekunden.

Mit dieser Zeit hätte Koch bei der Kurzbahn-WM vor einem Jahr Bronze nur um fünf Hundertstelsekunden verpasst.

"Das war einfach witzig", sagte der Darmstädter, der ebenso wie Johannes Hintze (Potsdam) und Kevin Wedel (Mainz) die Norm für die Kurzbahn-EM in Israel (2. bis 6. Dezember) unterbot.

"Ich habe nur eine Woche Lagen trainiert", berichtete Koch, "ich habe gute Grundlagen." Umsteigen will der Brustspezialist aber vorerst nicht: "Vielleicht nach Olympia - aus Spaß. Es scheint ja relativ einfach zu sein."

Trotz der erhöhten Terrorgefahr will Koch in Israel starten: "Ich will so viele hochkarätige Wettkämpfe wie möglich machen." Auch Franziska Hentke, die als deutsche Meisterin über 400 m Lagen in 4:33,53 Minuten ebenfalls unter der Richtzeit blieb, plant eine EM-Teilnahme.

"Auf jeden Fall", sagte die Magdeburgerin, "es ist schon traurig, was auf der Welt passiert, aber es kann überall passieren." Auch Juliane Reinhold (Leipzig) knackte als Zweite die EM-Norm - ebenso wie Alina Jungklaus (Würzburg) als Siegerin über 800 m Freistil.

Der Deutsche Schwimm-Verband (DSV) hat seinen Athleten den Start bei der EM in Netanya wegen Sicherheitsbedenken freigestellt.

Bei einer Umfrage unter den Schwimmern hatte die Mehrheit erklärt, lieber nicht nach Israel reisen zu wollen. 

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