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Paul Biedermann verfehlte die Olympianorm deutlich
Paul Biedermann beendet nach den Olympischen Spielen 2016 seine Karriere © Getty Images

Schwimm-Weltrekordler Paul Biedermann hat zum Auftakt der Kurzbahn-EM im israelischen Netanja Silber gewonnen. Der 29-Jährige musste sich am Mittwochabend im Finale über 400 m Freistil in 3:35,96 Minuten lediglich dem ungarischen Kurzbahn-Weltmeister Peter Bernek um eine halbe Sekunde geschlagen geben. 

"Er war zu weit weg. Ich wusste, dass er schnell angeht. Am Ende bin ich sehr zufrieden, es war meine schnellste Zeit im Textil - und das mit 29 Jahren", sagte Biedermann hinterher.

Der Hallenser zündete erst spät seinen Turbo und konnte damit zumindest noch den Italiener Gabriele Detti auf Rang drei verdrängen und seine Zeit von der DM vor eineinhalb Wochen in Wuppertal um ganze drei Sekunden unterbieten.

Bei seiner sehr wahrscheinlich letzten internationalen Meisterschaft gewann Biedermann die insgesamt 31. Medaille. Nach Olympia 2016 in Rio wird der Hallenser seine Karriere beenden.   Bereits am zweiten Wettkampftag bietet sich für den Olympia-Fünften in seiner Paradedisziplin 200 m Freistil die zweite Chance auf Edelmetall.

Über ihren Finaleinzug freuen durften sich zum Auftakt derweil Rückenschwimmerin Jenny Mensing (8. über 100 m) und der Münchner Marius Kusch, der bei seiner EM-Premiere als Halbfinalfünfter über 100 m Schmetterling komplett überzeugen konnte.

Es könnte ein "goldener Donnerstag" für den Deutschen Schwimm-Verband (DSV) werden, denn auch Langbahn-Weltmeister Marco Koch greift über 200 m Brust nach seinem zweiten Titel auf der 25-m-Bahn.

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