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Paul Biedermann schwamm die 200 m Freistil in 1:47,35 Minuten
Paul Biedermann schwamm die 200 m Freistil in 1:47,35 Minuten © Imago

Paul Biedermann startet auf seiner Paradestrecke über 200 m Freistil solide in die DM in Berlin. Weltmeister Marco Koch muss verletzungsbedingt passen.

Weltrekordler Paul Biedermann ist auf seiner Paradestrecke über 200 m Freistil ordentlich in die Schwimm-DM in Berlin gestartet.

Der 29-Jährige erfüllte im Vorlauf in 1:47,35 Minuten die geforderte Norm für die Olympischen Spiele in Rio de Janeiro (1:48,18 Minuten) mit wenig Mühe.

Am Samstag war der Ex-Weltmeister über 100 m Freistil noch an der vorgegebenen Zeit gescheitert.

Koch mit Schulterproblemen

Weltmeister Marco Koch verpasste wegen Schulterproblemen über 200 m Brust hingegen die geforderte Normzeit (2:12,33) im Vorlauf. Der 26-Jährige, der in Brasilien über diese Distanz zu den großen Goldfavoriten zählt, schwamm lediglich 2:12:51 Minuten, ist allerdings genau wie Biedermann bereits für das Highlight in Brasilien vornominiert.

"Ich merke meine Schulter wieder ein bisschen", sagte Koch. In Berlin wurde der momentan einzige deutsche Schwimm-Weltmeister am Samstag bereits Meister über 100 m Brust, schaffte im Endlauf die geforderte Normzeit jedoch auch nicht.

Wierling knackt deutschen Rekord

Damian Wierling stellte einen deutschen Rekord über 50 m Freistil auf. Der 20-Jährige schwamm in 21,81 Sekunden fünf Hundertstelsekunden schneller als Rafed El-Masri vor knapp acht Jahren in Magdeburg.

Wierling erfüllte damit auch problemlos die Vorlaufnorm (22,51 Sekunden) für die Olympischen Spiele in Rio de Janeiro.

"Ich habe absolut null damit gerechnet. Dass da so ein Sprung rauskommt, habe ich nicht gedacht", sagte Wierling, der seine Bestzeit um sechs Zehntelsekunden verbesserte: "Olympia war für mich ein Traum, aber ich habe da gar nicht richtig drüber nachgedacht."

Die deutschen Schwimmer müssen bei den nationalen Titelkämpfen in der Hauptstadt im Vor- und Endlauf vorgegebene Richtzeiten erreichen. Im Juni bei der Mare Nostrum Tour oder bei den German Open in Berlin (5. bis 8. Juli) sind noch einmal leicht entschärfte Normen zu knacken.

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