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33rd LEN European Swimming Championships 2016 - Day 10
Marco Koch gilt als größte deutsche Olympia-Hoffnung © Getty Images

Weltmeister Marco Koch ist bei den Europameisterschaften in London als Zweitschnellster in den Endlauf über 200 m Brust geschwommen.

Der Titelverteidiger aus Darmstadt musste sich im Halbfinale im Olympia-Schwimmstadion von 2012 in 2:09,82 Minuten nur dem Briten Ross Murdoch um eine Zehntelsekunde geschlagen geben. Der 26-Jährige geht dennoch als Favorit ins Finale am Donnerstag. Dagegen schied Max Pilger als 13. (2:13,82) aus.

"Es war nicht so leicht, wie ich es gerne gehabt hätte", sagte der leicht erkältete Koch, "es war ein bisschen träge". Die Schulterprobleme, die ihn bei der DM in Berlin vor knapp zwei Wochen noch behindert hatten, hat der Darmstädter überwunden: "Ich habe vier Tage gar nichts gemacht. Wir haben dann sehr vorsichtig wieder angefangen, aber es sieht sehr gut aus."

Der Weltmeister ist neben Kurzbahn-Europameisterin Franziska Hentke der einzige deutsche Olympia-Starter, der an der EM teilnimmt. Allen anderen hatte Bundestrainer Henning Lambertz stattdessen Training für die Sommerspiele in Rio verordnet.

Vor vier Jahren hatten die deutschen Schwimmer bei der EM in Ungarn 17 Medaillen abgeräumt, blieben in London aber erstmals seit 80 Jahren ohne olympisches Edelmetall. Koch scheiterte damals als 13. im Halbfinale.

Den EM-Endlauf verpassten am Mittwoch neben Pilger auch Markus Gierke auf Platz zehn über 200 m Schmetterling und Carl Louis Schwarz als 14. über 50 m Rücken.

Im Vorlauf waren am Morgen bereits Alexander Kunert als 20. über 200 m Schmetterling, die Nachwuchshoffnungen Maxine Wolters und Julia Mrozinski, beide 16, als 21. und 26. sowie Jessica Steiger auf Rang 37 über 200 m Lagen ausgeschieden. Trotz persönlicher Bestzeit von 8:47,05 Minuten reichte es für Antonia Massone über 800 m Freistil nicht für den Endlauf am Donnerstag.

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