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SWIM-WORLD-OPEN WATER
Aurelie Muller schwamm auf Platz zwei, wurde jedoch disqualifiziert © Getty Images

Freiwasser-Schwimmerin Aurelie Muller setzt sich im Kampf um Silber mit unlauteren Mitteln durch. Die Strafe folgt prompt - ihr Trainer äußert Kritik.

Die französische Freiwasser-Schwimmerin Aurelie Muller hat im 10-km-Rennen für einen Skandal gesorgt.

Die 26-Jährige beendete das Rennen hinter der Niederländerin Sharon van Rouwendall zunächst auf Platz zwei. Da sie ihre Kontrahentin Rachele Bruni jedoch kurz vor dem Ziel unter Wasser drückte, wurde Muller anschließend disqualifiziert.

Aurelie Muller drückt ihre Gegnerin Rachele Bruni vor dem Ziel unter Wasser © Screenshot ARD

"Die französische Schwimmerin hat mich unter Wasser gedrückt. Am Ziel behinderte sie mich und ich konnte das Brett nicht berühren", sagte Bruni, die sich in der Folge über die Silbermedaille freuen durfte.

Die Brasilianerin Poliana Okimoto bekam durch die Disqualifikation Mullers Bronze.

"Ich habe die Bilder nicht gesehen. Ich finde, die Entscheidung wurde jedoch sehr schnell getroffen", kritisierte Mullers Trainer Philippe Lucas bei RMC Sport. "Das ist das Schlimmste, was hätte passieren können. Im Sport gibt es unglücklicherweise immer Ungerechtigkeiten. So ist das halt."

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