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Swimming - Olympics: Day 2
Katie Ledecky feiert ihren Fabel-Weltrekord über 400m Freistil © Getty Images

US-Superstar Katie Ledecky und die Schwedin Sarah Sjöström deklassieren die Konkurrenz und siegen ebenso in neuer Traumzeit wie der britische Brustschwimmer Adam Peaty.

Die Weltrekord-Festspiele von Rio de Janeiro gehen weiter.

Während die deutschen Schwimmer einmal mehr größtenteils enttäuschen, fliegen die Kontrahenten aus Europa, den USA und Australien nur so durch das olympische Becken. Der zweite Wettkampftag brachte drei weitere Einzel-Rekorde.

Neben US-Superstar Katie Ledecky legten auch die Schwedin Sarah Sjöström und der Brite Adam Peaty Weltrekorde hin und holten sich ihre Olympiasiege.

Ledecky pulverisiert Weltrekord

Topfavoritin Ledecky aus den USA sicherte sich in einer Zeit von 3:56,46 Minuten die olympische Goldmedaille über 400m Freistil. Die Fünffach-Weltmeisterin war 1,91 Sekunden schneller als bei ihrer alten Bestmarke vom 23. August 2014 an der australischen Goldküste (3:58,37).

Hinter der 800-m-Freistil-Siegerin von 2012 in London holten sich die Britin Jazz Carlin (4:01,23) und die US-Amerikanerin Leah Smith (4:01,92) Silber und Bronze. Deutsche Schwimmerinnen waren auf dieser Strecke nicht am Start.

Sjöström deklassiert Feld

Sjöström sicherte sich als erste Schwedin Olympia-Gold über 100m Schmetterling.

In 55,48 Sekunden siegte sie deutlich vor der zweitplatzierten Kanadierin Penny Oleksiak (56,46). Bronze sicherte sich London-Olympiasiegerin Dana Vollmer aus den USA (56,63). Im Vorlauf ausgeschieden war Alexandra Wenk (München).

Peaty mit zweiter Bestmarke in zwei Tagen

Peaty gewann in Rio mit seinem zweiten Weltrekord binnen zwei Tagen Gold über 100m Brust. Der Dreifach-Weltmeister unterbot mit der Siegerzeit von 57,13 Sekunden seinen am Vortag im Vorlauf erzielten Weltrekord um 42 Hundertstelsekunden.

Silber ging  mit großem Abstand an London-Olympiasieger Cameron van der Burgh aus Südafrika (58,69), Bronze holte sich der US-Amerikaner Cody Miller (58,87). Im Vorlauf gescheitert war der Essener Christian vom Lehn.

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