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Mark Warnecke und Paul Biedermann
Mark Warnecke kritisiert Paul Biedermann © SPORT1 Grafik: Gabriel Fehlandt/Getty Images

Der Ex-Weltmeister schießt nach den enttäuschenden Auftritten gegen Paul Biedermann. Warnecke kritisiert, dass Biedermann im entscheidenden Moment versagt.

Ex-Weltmeister Mark Warnecke hat Paul Biedermann nach den beiden sechsten Plätzen bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro in den letzten Rennen der Karriere kritisiert. "Wenn's darauf ankommt, kann er's nicht", sagte der Olympiadritte von 1996: "Er ist ein lieber, netter Kerl, aber kein Finisher."

Biedermann beendet seine Laufbahn ohne olympische Medaille: 2008 in Peking und 2012 in London belegte der Weltrekordler über seine Paradestrecke 200 m Freistil jeweils Platz fünf, in Rio landete er auf Rang sechs.

Den größten Erfolg seiner Karriere feierte der Hallenser 2009, als er bei der WM in Rom im Hightech-Anzug jeweils in Weltrekordzeit über 200 und 400 m Freistil triumphierte und dabei Superstar Michael Phelps schlug. Danach holte er bei Weltmeisterschaften noch vier Bronzemedaillen, der Traum von olympischem Edelmetall blieb aber unerfüllt.

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