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Schwimmen: DSV Trainingslager 2004 auf Mallorca
Der DSV will endlich die Verträge mit seinen Trainern verlängern - wenn auch nur für zwei Jahre © Getty Images

Die Hängepartie um die noch immer fehlenden Vertragsverlängerungen mit den Stützpunkttrainern im Deutschen Schwimm-Verband (DSV) soll bald beendet sein.

"Wir arbeiten wirklich mit Hochdruck daran", sagte die neue DSV-Präsidentin Gabi Dörries am Freitag: "Ich hoffe, dass ich am Mittwoch, nach dem Gespräch mit dem DOSB, alle Informationen zusammen habe. Die juristische Abteilung ist so weit vorbereitet, dass wir dann zeitnah mit den Verträgen fertig werden."

Aufgrund der zu erwartenden harten Einschnitte in der Förderung ab 2019 (knapp ein Viertel weniger als in diesem Jahr) könne sie den meisten Trainern aber vorerst nur Zweijahresverträge anbieten, verriet Dörries.

Pro Jahr müsse der Verband dann "fast 350.000 Euro pro Jahr sparen", sagte die Software-Unternehmerin. Dörries, die beim Verbandstag vor zwei Wochen mit großer Mehrheit zur Nachfolgerin von Christa Thiel gewählt worden war, betonte aber auch: "Wir sind nicht pleite!"

Freiwasser-Bundestrainer Stefan Lurz, der den Bundesstützpunkt Würzburg leitet, vertraut auf die "positiven Signale" durch das neue Präsidium.

"Natürlich herrscht innerhalb der Trainerschaft Unruhe wegen der Verträge", sagte Lurz: "Das ist schon eine Belastung, für mich als Trainer und auch für meine Athleten."

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