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FINA Diving World Cup - Aquece Rio Test Event for the Rio 2016 Olympics
Tina Punzel (im Bild) und ihre neue Partnerin holen die Silber-Medaille © Getty Images

Das neu formierte Duo Tina Punzel und Friederike Freyer schnappt sich bei der EM der Wasserspringer den zweiten Platz. Bis zum Schluss ist es verdammt eng.

Das neu formierte Duo Tina Punzel (Dresden) und Friederike Freyer (Leipzig) hat bei der EM der Wasserspringer in Kiew Silber im Synchron-Wettbewerb vom 3-m-Brett gewonnen.

Mit 284,10 Punkten mussten sie sich nur den klar dominierenden Russinnen Nadeschda Baschina und Kristina Illinych geschlagen geben (304,80). Ganze 0,3 Punkte trennten Punzel/Freyer von den drittplatzierten Niederländerinen Inge Jansen und Daphne Wilms (283,80).

"Uns ist ein riesiger Stein vom Herzen gefallen. Denn am Ende war es ja sehr knapp. Wir sind als Paar bei einer internationalen Meisterschaft erstmals zusammengesprungen. Wir haben heute sicher nicht unsere beste Leistung gezeigt, aber immerhin haben wir jetzt eine Medaille", sagte die 21 Jahre alte Punzel.

Im Finale vom 10-m-Turm landeten die Männer derweil abgeschlagen auf den beiden letzten Plätzen. Florian Fandler (Halle) wurde mit 361,85 Punkten Elfter vor Timo Barthel (Dresden/355,55). Gold ging an den Franzosen Benjamin Aufret (511,75).

Der Deutsche Schwimm-Verband (DSV) hat damit vier Medaillen bei den kontinentalen Titelkämpfen gewonnen, die als Gradmesser für die WM in Budapest in einem Monat gelten.

"Wir haben die EM aus dem Training heraus bestritten, der Jahreshöhepunkt ist die WM. Leider haben wir mindestens vier Medaillen liegen gelassen, unter anderem Patrick Hausding vom 3-m-Brett. Insgesamt waren die Leistungsträger noch nicht in der richtigen Wettkampfstabilität. Dafür haben aber die jungen Sportler wie Elena und Christina Wassen, Lou Massenberg und Louisa Stawczynski überzeugt", sagte Bundestrainer Lutz Buschkow.

Für Tina Punzel war es nach Mixed-Bronze vom 3-m-Brett mit Partner Massenberg bereits das zweite Edelmetall in der ukrainischen Hauptstadt. Der Olympiadritte Hausding (Berlin) hatte vom 1-m-Brett Silber geholt, Stawczynski (Dresden) gewann in der gleichen Disziplin überraschend Bronze.

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