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FINA Airweave Swimming World Cup Berlin 2017
Für Sarah Köhler war es bereits der zweite Rekord bei der Universiade © Getty Images

Sarah Köhler sorgt bei der Universiade für den nächsten Paukenschlag. Die Studentin sichert sich die Goldmedaille und bricht einen weiteren Rekord.

Die mehrmalige deutsche Meisterin Sarah Köhler hat bei der Sommer-Universiade in Taiwans Hauptstadt Taipeh am Samstag den drittältesten deutschen Schwimm-Rekord auf der 50-m-Bahn gebrochen. Die 23-Jährige von der Uni Heidelberg holte sich über 400 m Freistil in 4:03,96 Minuten die Goldmedaille und verbesserte damit die Bestmarke der Magdeburgerin Anke Möhring vom 17. August 1989 (4:05,84) um 1,88 Sekunden.

Für Köhler war es bei den Weltspielen der Studenten in Taipeh bereits die dritte Medaille und der zweite deutsche Rekord. Am Donnerstag hatte sie bei ihrem zweiten Platz über 1500 m Freistil in 15:59,85 als erste Deutsche die 16-Minuten-Marke geknackt und die 14 Jahre alte Bestmarke von Ex-Weltmeisterin Hannah Stockbauer (16:00,18) aus der Rekordliste gelöscht. Auch über 800 m hatte Köhler Silber geholt.

Für die deutsche Universiade-Mannschaft war es das fünfte Gold in Taiwans Hauptstadt, insgesamt gab es bislang 22 Medaillen (5-6-11). Um ein Haar hätte es am Samstag in einem hochklassigen Leichtathletik-Finale noch einen weiteren deutschen Triumph gegeben.

Speerwerfer Andreas Hofmann lag vor dem letzten Durchgang mit 88,03 m in Führung, ehe der Taiwanese Cheng Chao-Tsun mit 91,26 m konterte. Der WM-Achte aus Mannheim übertraf in seinem letzten Versuch mit 91,07 erstmals die 90-m-Marke. Damit gewann er ebenso Silber wie Stabhochspringerin Annika Roloff (Uni Hannover/4,40 m).

Tags zuvor hatte es einen goldenen Doppelschlag durch WM-Teilnehmer Timo Benitz (Uni Berlin) über 1500 m (3:43,45 Minuten) und Hochspringer Falk Wendrich (Uni Bochum/2,29 m) gegeben.

Am Sonntag triumphierten zwei weitere deutsche Leichtathletinnen und holten damit Gold Nummer sechs und sieben. Die WM-Starterinnen Neele Eckhardt (Uni Göttingen) und Hanna Klein (Uni Hagen) siegten im Dreisprung mit 13,91 m sowie über 5000 m in 15:45,28 Minuten.

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