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Angelique Kerber steht in der Weltrangliste aktuell auf Platz zehn

Für den Einzug in das Fed-Cup-Finale gegen Tschechien (8./9. November) hat Deutschlands Nummer eins Angelique Kerber sogar Rückschläge auf der WTA-Tour in Kauf genommen.

"Ich muss schon sagen, dass ich meine persönliche Saison in gewisser Weise für den Erfolg im Fed Cup geopfert habe. Ich hatte keine richtige Sandplatz-Vorbereitung und habe diese Turniere dann auch entsprechend schlecht gespielt - mit den Erstrunden-Niederlagen in Rom, Madrid und Stuttgart", sagte Kerber im Interview mit "ran.de" und "tennis.de".

Ein Grund für die mäßigen Leistungen im Frühjahr sei die Reise zum Fed-Cup-Halbfinale nach Australien gewesen, das Deutschland mit 3:1 für sich entschieden hatte.

"Natürlich habe ich nach diesem Trip ein paar Wochen gebraucht, um wieder zu mir zu finden", sagte Kerber: "Mitten in der Saison mal kurz eine Woche nach Australien zu fliegen, ist nicht ganz so einfach."

Die Chancen auf den Titel in rund drei Wochen bezifferte die 26-Jährige auf 50 Prozent: "Die Tschechinnen haben nur den Vorteil, dass sie zu Hause spielen dürfen. Natürlich haben sie den Fed Cup schon ein paar Mal gewonnen, aber man darf auch unsere Mannschaft nicht unterschätzen."

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