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Angelo Binaghi ist seit 2001 Präsident des italienischen Verbandes

Der Skandal um manipulierte Matches im italienischen Tennis weitet sich aus.

Die Staatsanwaltschaft der norditalienischen Stadt Cremona, die wegen organisierter Spielmanipulationen im Fußball und Tennis ermittelt, hat mehrere Profis ins Visier genommen. Sie werden beschuldigt, Spiele absichtlich verloren zu haben. Das berichtete die "Gazzetta dello Sport" am Freitag.

Der italienische Verband hat mittlerweile ebenfalls eine Untersuchung eingeleitet und droht mit harten Strafen.

"Wir hoffen auf die Unschuld unserer Spieler. Sollte es jedoch Verantwortliche geben, werden sie mit dem Tennis Schluss machen müssen", sagte Verbandspräsident Angelo Binaghi.

Die Staatsanwaltschaft hat im Zuge ihrer Ermittlungen unter anderem Telefonate analysiert, in denen Spielern für eine Niederlage bis zu 50.000 Euro geboten wurden.

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