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Andrea Petkovic setzte sich gegen

Der Terminkalender im Welttennis könnte künftig noch voller werden.

Die Spielerinnen-Vereinigung WTA denkt über die Einführung eines Mannschafts-Weltcups über fünf Tage an einem festen Ort mit Weltranglistenpunkten und 4,5 Millionen Dollar (3,5 Millionen Euro) Preisgeld nach.

Dies gab WTA-Chefin Stacey Allaster am Rande des Saisonfinals bekannt.

Die neue Veranstaltung könnte zur Konkurrenz für die "International Premier Tennis League" (IPTL) werden, die vom 28. November bis 13. Dezember an vier Orten ihre Premiere feiert.

"Wir glauben, dass der Markt für einen solchen Weltcup sowie das Interesse von Fans und potenziellen Ausrichtern vorhanden ist", sagte Allaster: "Deshalb überprüfen wir nun, ob es diesen Markt wirklich gibt. Ich betone aber, dass noch keine definitive Entscheidung gefallen ist."

Der Fokus soll dabei auf Asien liegen.

Allaster erklärte, dass die WTA erfolgreiche Mannschafts-Wettbewerbe wie den Ryder Cup der Golfer oder die Fußball-Champions-League genau beobachtet habe, bevor die Weltcup-Idee geboren wurde.

Im Gegensatz zum Weltcup wird sich die IPTL über mehr als zwei Wochen und die asiatischen Städte Manila, Dubai, Delhi und Singapur erstrecken. In den vier Länderteams Manila Mavericks, UAE Royals, Indiam Aces und Singapore Slammers kommen aktuelle Topstars aus der ATP-Tour wie Novak Djokovic und Roger Federer, Weltklassespielerinnen wie Serena Williams und Maria Scharapowa sowie die "Legenden" wie Andre Agassi und Pete Sampras zum Einsatz.

Die höchst lukrative "Moneten-Liga" ins Leben gerufen hat Ex-Profi Mahesh Bhupathi.

Der Inder war einst der beste Doppelspieler der Welt (52 Titel) und will sich jetzt den Traum erfüllen, den Tennissport im potenten asiatischen Raum mit viel Innovation zu einem TV-Krösus zu machen.

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