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Michael Stich gewann 1991 in Wimbledon

Wimbledonsieger Michael Stich ist im Rennen um das Amt des Präsidenten im Deutschen Tennis Bund (DTB) seit Sonntag wieder ein heißer Kandidat.

Stich, der bisher einzige Anwärter Ulrich Klaus, Präsident des Landesverbandes Rheinland-Pfalz, und Helmut Schmidbauer, Chef des mitgliederstärksten Verbandes aus Bayern, haben die Option, sich gemeinsam in einem DTB-Präsidium zusammenzufinden oder jeweils mit einer eigenen Mannschaft zur Wahl anzutreten.

Stich hatte am Sonntag vor 13 der insgesamt 18 Landesverbands-Präsidenten sein Konzept vorgetragen und dafür viel Zustimmung bekommen.

Bis zum 15. November muss sich der 46-Jährige ebenso wie Klaus und Schmidbauer entscheiden, welchen Weg er gehen will.

Am 16. November wird der neue Präsident im Rahmen der DTB-Mitgliederversammlung in Berlin gewählt.

"Ich freue mich, dass dieses Gespräch, um das ich seit Monaten ersuche, endlich zustande kommt, damit nicht nur über mich, sondern mit mir geredet wird", hatte Stich dem "Hamburger Abendblatt" vor dem internen Termin am Sonntag gesagt.

Auf zwei vorherigen Sitzungen hatten die mächtigen Landesfürsten noch einstimmig für Ulrich Klaus votiert. Es ist nicht auszuschließen, dass dieser seine Kandidatur angesichts der neuen Entwicklung zurückzieht.

Abgelehnt wurde der Vorschlag einer Satzungsänderung des Paragrafen 31, der besagt, dass ein Präsident eines Landesverbandes seine Position auf Landesebene nach spätestens sechs Monaten aufgeben muss, sollte er ins DTB-Präsidium gewählt werden.

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