vergrößernverkleinern
Tommy Haas stand bei Grand Slams bislang viermal im Halbfinale

Der langzeitverletzte Tommy Haas glaubt an den Fed-Cup-Triumph der deutschen Frauen in Prag.

"Ich folge ein paar der Mädchen auf Twitter und Instagram und sehe immer wieder, welche Einheit dieses Team ist", sagte der 36-Jährige am Donnerstag in Stuttgart.

Besonders große Stücke hält Haas dabei auf Angelique Kerber und Andrea Petkovic, die im Finale gegen Tschechien die Einzel am Samstag bestreiten. "Beide sind immer sehr schwer zu schlagen, weil sie Kämpfertypen sind und bis zum letzten Punkt nicht aufgeben."

Für den ehemaligen Weltranglistenzweiten Haas ist es sogar ein Vorteil, dass die DTB-Auswahl auswärts antritt.

"Ich denke, dass es für die Tschechen nicht einfach ist, zu Hause zu spielen, weil sie dort unbedingt gewinnen müssen", sagte Haas: "Ich drücke auf jeden Fall die Daumen und würde es ihnen sehr gönnen, den Fed Cup nach 22 Jahren wieder zu gewinnen. Es wird spannend, aber Deutschland gewinnt am Ende 3:2."

Haas selbst könnte in den kommenden Wochen erstmals seit Monaten wieder zum Schläger greifen.

Die operierte Schulter lässt erste Ballwechsel wieder zu. "Das erste Ziel ist jetzt zu sehen, wie sich die Schulter anfühlt. Ende Januar werde ich dann sehen, wie es mit der Schulter steht und ob ich Anfang März wieder an den Start gehen kann. Das große Ziel ist es, in Indian Wells wieder zu spielen."

Seine bislang letzte Partie auf der Tour hatte Haas bei den French Open im Mai bestritten.

Wenig später ließ er sich in New York zum vierten Mal in seiner Karriere an der rechten Schulter operieren.

teilentwitternteilenE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel