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Marc-Kevin Goellner (l.) betreute Sabine Lisicki erstmals im September beim WTA-Turnier im chinesischen Wuhan

Marc-Kevin Goellner hat dazu appelliert, den Teamgedanken im Fed-Cup-Finale (Sa., ab 13 Uhr im LIVE-BLOG) über das Einzelschicksal zu stellen.

"Jetzt müssen alle Spielerinnen ihr Ego zu Hause lassen und sich auf das Wesentliche konzentrieren, damit das Team erfolgreich ist", sagte der neue Trainer von Sabine Lisicki im SPORT1-Interview.

Zweifel am Teamgeist von Lisicki hat Goellner nicht: "Sabine spielt sehr gerne für ihr Land. Und sie ist sicher die Letzte, die nicht alles dafür tun wird, dass Deutschland den Titel holt und nach 22 Jahren wieder Geschichte schreibt."

Der Davis-Cup-Sieger von 1993 kann sich einen Einsatz der Berlinerin gut vorstellen:

"Die Einzel sind mit Petkovic und Kerber gesetzt, aber Sabine hat die Möglichkeit im Doppel zu spielen. Und falls sich wirklich jemand verletzt, ist eine ganz starke Reserve mit Sabine da. Etwas Besseres kann einer Trainerin nicht passieren", meinte er bei SPORT1.

Persönlich hat Goellner viel mit Lisicki vor: "Das Zeug, einen Grand Slam zu gewinnen, hat sie. Sie hat eine gewisse Leichtigkeit, die man einfach braucht. Dazu hat sie einen super Aufschlag mit über 210 Stundenkilometern, ist sehr schnell und kann sehr gut returnieren."

Jetzt gelte es noch, einige kleine Schwächen auszumerzen. Dann sei der ganz große Wurf sicher drin, sagte er.

Goellner trainiert die Wimbledon-Finalisten von 2013 zur Zeit auf Probe. Er ist nach ihrem Vater Richard, Martina Hingis und Guillaume Peyre bereits der vierte Coach Lisickis in diesem Jahr.

Hier weiterlesen: "Alle müssen ihr Ego zu Hause lassen"

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