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Karl-Georg Altenburg (l.) wurde 2011 zum Präsidenten des Deutschen Tennis-Bundes gewählt

Karl-Georg Altenburg, scheidender Präsident des Deutschen Tennis Bundes (DTB), hat den ehemaligen Wimbledonsieger Michael Stich scharf kritisiert, der am Donnerstag verkündet hatte, nicht für dessen Nachfolge zu kandidieren.

"Was wir brauchen, sind keine neue Visionen, sondern wir müssen auf dem vorhandenen Fundament aufbauen", sagte Altenburg der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (Samstagausgabe).

Stich hatte sich eine mögliche Kandidatur zu einem späteren Zeitpunkt offengehalten. Auch davon ist Altenburg nicht begeistert.

"Wenn ich allerdings höre, dass er erst einmal alle Verträge offenlegen will, dann denke ich, dass unsere neuen Sponsoren darüber nicht sehr glücklich sein würden", sagte Altenburg.

Der Bundesausschuss, der Zusammenschluss der 18 Landesverbände im DTB, wählt am Sonntag in Berlin den Altenburgs Nachfolger.

Einziger Kandidat ist Ulrich Klaus, der Präsident des Landesverbandes Rheinland-Pfalz.

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