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Karl Altenburg ist seit November 2011 Präsident des DTB

Karl Altenburg, scheidender Präsident des Deutschen Tennis Bundes (DTB), hat in seiner Abschiedsrede zu mehr Einigkeit im Verband aufgerufen.

"Etwas mehr Zusammenarbeit zwischen dem Präsidium und den Landesverbänden wäre wünschenswert", sagte Altenburg bei der 66. Mitgliederversammlung in Berlin. Der Investmentbanker stellt sich nach drei Jahren im Amt nicht mehr zur Wahl.

Altenburg kritisierte die öffentlich ausgetragenen Meinungsverschiedenheiten im DTB. "Die sind wenig hilfreich, das musste ich in den drei Jahren schmerzhaft feststellen", sagte Altenburg, der gemeinsam mit seinen fünf Vizepräsidenten von der Versammlung entlastet wurde.

Altenburg zog eine positive Bilanz seiner Amtszeit. "Wir haben nicht alles erreicht, was wir uns vorgenommen haben, aber eine gute Grundlage für das kommende Präsidium gelegt", sagte der 51-Jährige. Altenburg hob hervor, dass der DTB zum zweiten Mal in Folge "eine schwarze Null" geschrieben habe.

"Allerdings sind wir bei der Beseitigung der Altlasten noch nicht am Ziel", sagte Altenburg. Vor allem der jahrelange Rechtsstreit mit der Spielerorganisation ATP um das Turnier am Hamburger Rothenbaum sei noch nicht beigelegt.

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