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Roger Federer verzichte wegen Rückenproblemen auf das Endspiel beim ATP-Finale

Tennisstar Roger Federer wird trotz seiner Rückenprobleme das Schweizer Team im Davis-Cup-Finale gegen Frankreich anführen.

Der 17-malige Grand-Slam-Sieger trifft am Freitag im zweiten Match des Tages auf Gael Monfils.

Die erste Begegnung im Stade Pierre Mauroy in der nordfranzösischen Kleinstadt Villeneuve-d'Ascq vor den Toren von Lille bestreiten Melbourne-Champion Stan Wawrinka und die französische Nummer eins Jo-Wilfried Tsonga (ab 14.00 Uhr).

Die Teamchefs Severin Lüthi (Schweiz) und Arnaud Clement (Frankreich) verzichteten für das Doppel am Samstag (15.30 Uhr) vorerst auf ihre Spitzenspieler.

Laut Auslosung treffen Marco Chiudinelli und Michael Lammer auf Julien Benneteau und Richard Gasquet. Beide Trainer haben allerdings die Möglichkeit, kurzfristig umzustellen.

Am Sonntag (ab 13.00 Uhr) sind die Partien Federer gegen Tsonga und Wawrinka gegen Monfils angesetzt.

Der Weltranglistenzweite Federer hatte sich im Halbfinale des ATP-Saisonfinals am vergangenen Samstag in London gegen Landsmann Wawrinka am Rücken verletzt und war zum Endspiel nicht mehr angetreten.

Nach seiner Ankunft in Frankreich verzichtete der 33-Jährige an den ersten beiden Tagen auf das Training und schonte sich auch am Donnerstagvormittag merklich.

Das Finale des traditionsreichen Mannschaftswettbewerbs findet im Fußballstadion des OSC Lille vor der Rekordkulisse von 27.000 Zuschauern statt.

Die Schweiz steht zum zweiten Mal nach 1992 im Endspiel (1:3 gegen die USA), Frankreich spielt um den zehnten Titel, zuletzt hatten Les Bleus 2001 in Paris "die hässlichste Salatschüssel der Welt" gewonnen.

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