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The Internazionali BNL d'Italia 2016 - Day Four
Roger Federer ist für eine Null-Toleranz-Politik in Dopingfällen © Getty Images

Roger Federer fordert "Null Toleranz" für Dopingsünder. Die Hintergründe für Maria Scharapowas Vergehen hält er für irrelevant. Trotzdem habe sie das Recht zu kämpfen.

Roger Federer hat sich nach der Zweijahressperre gegen Maria Scharapowa klar für eine harte Bestrafung bei Doping-Vergehen ausgesprochen.

Im Rahmen des ATP-Turniers in Stuttgart forderte der 34-Jährige "null Toleranz" gegenüber Dopingsündern.

"Es ist egal, ob es aus Versehen passiert oder nicht. Ich sehe da keinen Unterschied. Man muss wissen, was den Weg in den eigenen Körper findet. Man muss hundertprozentig sicher sein, sonst wird man gesperrt", sagte Federer.

Konkret wurde Federer auf den Fall der russischen Weltklasse-Spielerin Scharapowa angesprochen, die vom Tennis-Weltverband ITF am Mittwoch wegen Meldonium-Dopings für zwei Jahre gesperrt worden war.

Sie war am 26. Januar während der Australian Open in Melbourne positiv getestet worden und kündigte nun an, vor dem Internationalen Sportgerichtshof CAS Einspruch gegen die "unverhältnismäßig harte" Sperre einzulegen.

"Natürlich hat sie das Recht, in ihrem Fall zu kämpfen, so wie jeder andere auch, aber ich bin für null Toleranz und stehe zu meinem Wort, dass Blutproben für 10, 15, 20 Jahre aufgehoben werden sollten, sodass man die Leute abschreckt, die denken, betrügen zu können", sagte Federer.

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