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Marion Bartoli gewann 2013 das Wimbledon-Finale gegen Sabine Lisicki
Marion Bartoli gewann 2013 das Wimbledon-Finale gegen Sabine Lisicki © Getty Images

Marion Bartoli befindet sich nach ihrem mysteriösen Virus auf dem Weg der Besserung. Der Körper der Französin ist endlich in der Lage, Antikörper zu bilden.

Die frühere Wimbledon-Siegerin Marion Bartoli befindet sich langsam auf dem Weg der Besserung.

Die 31-Jährige, die nach ihrem Titel auf dem Grünen Rasen im August 2013 ihre Tenniskarriere beendet hatte, war beim diesjährigen Turnier an der Church Road zu Gast und sorgte mit ihrem Aussehen für Erschrecken. Sie war dünn wie ein Strich, hatte glanzlose Augen, zudem war ihre Haut stark in Mitleidenschaft gezogen.

Ein mysteriöser Virus ließ die Französin um ihr Leben kämpfen. "Ich habe mir einen Virus irgendwo bei drei Flugreisen im Februar zwischen Australien, Indien und New York zugezogen. Seitdem stößt mein Körper alles ab", erklärte sie damals.

Hoffnung auf gesunde Zukunft

Einige Wochen später ist die Hoffnung wieder voll da. "Ich bin auf dem Weg der Besserung", sagte Bartoli dem französischen Sender RTL nach einem dreiwöchigen Krankenhausaufenthalt: "Ich erhole mich langsam."

Kombinierte Behandlungen in Merano und Paris sorgten offenbar dafür, dass die Krankheit in den Griff zu bekommen ist. "Wir waren endlich in der Lage, dass mein Körper Antikörper entwickelt, dass der Professor mich untersuchen und behandeln konnte", so Bartoli, die nach ihrem Gewichtsverlust von etwa 20 Kilogramm von einem "lebendigen Alptraum" sprach.

Bartoli will, wenn sie vollständig erholt ist, weiter als Modedesignerin und Tennisexpertin arbeiten. "Ich bin durch die Hölle gegangen. Nun bin ich auf der richtigen Seite der Remission."

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