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2017 Australian Open - Day 6
Alexander Zverev ist schon in jungen Jahren Deutschlands bester Tennisspieler © Getty Images

Alexander Zverev wird von vielen als kommender Superstar gehandelt. Der Youngster selbst will sich aber auf keinen Fall selbst loben - glaubt aber an die eigene Stärke.

Alexander Zverev glaubt an die eigene Stärke, ohne dabei überheblich zu werden.

"Ich denke schon, dass ich noch überraschen kann", sagte Deutschlands bester Tennisspieler am Samstag in Köln. Allerdings werde man von ihm "niemals hören, dass ich die Nummer eins oder Grand-Slam-Sieger werden will. Öffentlich würde ich das nie so formulieren." Es sei zwar schön, von anderen Spielern zu hören, "dass sie mir das zutrauen, aber man darf solche Sachen nie von sich selber sagen". Er habe noch einen "sehr langen Weg und viel Arbeit" vor sich: "Man muss sich kontinuierlich weiterentwickeln und immer weiter an sich arbeiten." 

Zeverv-Brüder im Davis Cup

Vor ihm, so Zverev, liege eine interessante Zeit, ein interessantes Jahr: "Ich habe beim Hopman Cup gegen Roger Federer und bei den Australian Open gegen Rafael Nadal gezeigt, dass ich gegen die Topspieler mithalten kann." Zverev freut sich sehr auf die Davis-Cup-Partie gegen Belgien am kommenden Wochenende in Frankfurt/Main, in der er erstmals gemeinsam mit seinem älteren Bruder Mischa im deutschen Team steht. "Das ist etwas sehr Besonderes für uns beide", sagte er: "Ich bin immer sehr motiviert, für Deutschland zu spielen."

Belgien sei nach der Absage des Weltranglistenelften David Goffin zwar immer noch ein schwerer Gegner, "aber wenn wir alle gut spielen, müssen wir eigentlich jedes Match gewinnen". Neben den Zverev-Brüdern gehören Philipp Kohlschreiber und Jan-Lennard Struff zur Mannschaft. 

Auf Einladung von Philipp Petzschner nahm Alexander Zverev am Samstag an der Veranstaltung "Petzschner and Friends - Padel for Charity" zugunsten der RTL-Stiftung "Wir helfen Kindern" teil. Das Rückschlagspiel Padel-Tennis wird auf kleinen Feldern mit Kunststoffschlägern ohne Bespannung gespielt. Die Spielfeldmarkierungen entsprechen denen beim Tennis-Einzel.

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