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Boris Becker (l.) gewann als Spieler sechs Grand-Slam-Turniere
Boris Becker (l.) gewann als Spieler sechs Grand-Slam-Turniere © getty

Einen Tag nach dem erfolgreichen Saisonabschluss seines Schützlings Novak Djokovic beim ATP-Finale in London hat Boris Becker ein positives Fazit des Tennisjahres gezogen.

In der "Bild" bewertete der dreimalige Wimbledonsieger die Saison des serbischen Weltranglistenersten mit der "Schulnote 1".

Kein anderer Spieler habe 2014 auf Djokovics Niveau gespielt.

Genugtuung gegenüber seinen Kritikern verspüre Becker, der seit Januar Headcoach im Team Djokovic ist, deswegen nicht.

"Das ist kein Charakterzug von mir. Ich muss meinen Kritikern nichts beweisen", sagte der 46-Jährige: "Ich habe von Novak eine Aufgabe gestellt bekommen. Und die habe ich gelöst."

Als Ziele für die kommende Saison gibt Becker an, Platz eins der Weltrangliste zu verteidigen "und natürlich auch Grand-Slam-Turniere zu gewinnen. Paris ist ganz oben auf der Wunschliste".

Den Höhepunkt der Sandplatzsaison in Roland Garros hat Djokovic als einziges Major-Turnier bislang noch nicht gewonnen.

In diesem Jahr gelang dem 27-Jährigen in Wimbledon sein siebter Grand-Slam-Triumph. Damit ließ er Becker hinter sich.

"Das ist einer meiner Motivationssprüche. Ich sage Novak: Schlage alle meine Rekorde! Es kann doch nicht sein, dass ich bei einigen Turnieren noch öfter gewonnen habe als er", erklärte Becker, der auch 2015 wieder 20 Wochen mit Djokovic auf Tour sein wird.

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