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Philipp Kohlschreiber ist mit dem deutlichsten Grand-Slam-Einzelsieg seiner Karriere in die French Open gestartet. Der Augsburger deklassierte in Paris den Japaner Go Soeda in nur 86 Minuten mit 6:1, 6:0, 6:2.

"Ich habe heute alles getroffen, und er war mit meinem guten Sandplatzspiel überfordert", bilanzierte der 31-Jährige nach seinem Blitzerfolg.

Kohlschreiber, an Position 22 gesetzt, trifft nun auf den Spanier Pablo Andujar. "Man darf ihn nicht unterschätzen", sagte Kohlschreiber: "Er hat starke Schwankungen in seinem Spiel, aber manchmal Wochen, in denen er alles trifft."

So klar Kohlschreiber gewann, so deutlich schied sein langjähriger Davis-Cup-Kollege Florian Mayer aus.

Beim ersten Grand-Slam-Auftritt seit 16 Monaten unterlag der 31-Jährige dem an Position 19 gesetzten Spanier Roberto Bautista Agut nach 93 Minuten Spielzeit 3:6, 1:6, 3:6. Mayer war erst im April nach 387 Tagen Pause in Folge einer Schambeinentzündung auf die Tour zurückgekehrt.

Ebenfalls nicht mehr dabei ist Qualifikant Matthias Bachinger, der Münchner unterlag bei seiner Hauptfeld-Premiere in Paris dem Spanier Marcel Granollers 4:6, 3:6, 6:7 (7:9).

Neben Kohlschreiber, Mayer und Bachinger hatten sich nur drei weitere deutsche Tennisprofis für das Feld der 128 Profis in Roland Garros qualifiziert. Weniger standen in den vergangenen 30 Jahren nur einmal (2007) im Hauptfeld.

Ähnlich deutlich wie in diesem Jahr hatte Kohlschreiber 2009 sein Auftaktmatch in Paris gegen den Australier Bernard Tomic (6:1, 6:2, 6:2) gewonnen.

Damals war er nach einem Sieg über den serbischen Ausnahmespieler Novak Djokovic sogar ins Achtelfinale eingezogen - sein bislang bestes Ergebnis bei den French Open.

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