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Alexander Zverev setzte sich gegen Thomaz Bellucci durch
Alexander Zverev verlor gegen Viktor Troicki © Getty Images

Tennis-Hoffnung Alexander Zverev hat beim ATP-Rasenturnier in Stuttgart trotz einer guten Leistung das Viertelfinale verpasst. Der mit einer Wildcard ausgestattete Weltranglisten-84. musste sich auf dem Weissenhof dem an Position acht gesetzten Viktor Troicki mit 3:6, 7:6 (8:6), 3:6 geschlagen geben.

Der 18-jährige Zverev konnte im Tiebreak des zweiten Satzes zwei Matchbälle abwehren, unterlag dann aber doch nach einer Spielzeit von 1:59 Stunden auf dem Centre Court.

Die Vorentscheidung im dritten Satz fiel, als Troicki, die Nummer 28 im Ranking, dank eines Breaks mit 4:1 in Führung ging.

Der Hamburger Zverev, der Mitte Mai erstmals die Top 100 geknackt hatte und bereits die deutsche Nummer drei ist, hatte im Juli 2014 seinen bislang größten Erfolg auf der ATP-Tour gefeiert. Damals hatte der 1,98 Meter große Schlaks das Halbfinale des Turniers in Hamburg erreicht.

Viele Experten trauen Zverev den Sprung in die Top Ten zu - darunter auch der einstige Wimbledonsieger Michael Stich.

Am Mittwoch spielt bei dem mit insgesamt 642.070 Euro dotierten Tournament auf dem Killesberg noch Philipp Kohlschreiber um den Einzug ins Viertelfinale.

Der an Position sechs gesetzte Augsburger trifft auf den Polen Jerzy Janowicz.

Am Donnerstag haben unter anderem auch noch Tommy Haas, der am Dienstag nach über einjähriger Verletzungspause ein erfolgreiches Comeback gefeiert hatte, sowie Matthias Bachinger und der ältere Zverev-Bruder Mischa die Chance auf den Sprung in die Runde der letzten Acht.

Im Hauptfeld von Stuttgart hatten insgesamt zehn deutsche Tennisprofis gestanden.

Der topgesetzte 14-malige Grand-Slam-Champion Rafael Nadal (Spanien) greift im Einzel ebenso wie US-Open-Sieger Marin Cilic (Kroatien/Nr. 2) erst am Donnerstag ins Geschehen ein. Der Turniersieger kassiert ein Preisgeld in Höhe von 104.600 Euro und bekommt dazu noch einen quietschgelben Sportwagen im Wert von knapp 150.000 Euro mit 510 PS.

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