vergrößernverkleinern
Rafael Nadal nähert sich seiner alten Form
Rafael Nadal nähert sich seiner alten Form © Getty Images

Der Spanier Rafael Nadal fegt beim ATP-Finale in London (tägl. LIVE im TV auf SPORT1+) den French-Open-Sieger vom Platz. Auch Andy Murray gibt sich zum Auftakt keine Blöße.

Der Weltranglistenfünfte Rafael Nadal hat sich zum Auftakt des ATP-Saisonfinals in London (tägl. LIVE im TV auf SPORT1+) in beeindruckender Form gezeigt. 

Im ersten Spiel der Gruppe "Ilie Nastase" siegte der Spanier überraschend klar mit 6:3, 6:2 gegen den Schweizer Stan Wawrinka.

Maria Francisca Perello feuerte in London ihren Freund Rafael Nadal an
Maria Francisca Perello feuerte in London ihren Freund Rafael Nadal an © Getty Images

Dabei startete French-Open-Sieger Wawrinka, der drei der letzten vier Aufeinandertreffen gewonnen hatte, besser in die Partie. Zu Null nahm er Nadal direkt den Aufschlag ab.

Doch der 14-malige Grand-Slam-Sieger, der von seiner Freundin Maria Francisca Perello angefeuert wurde, konterte umgehend. Im achten Spiel gelang Nadal dann das entscheidende Break im ersten Satz.

Der zweite Satz wurde dann zur Einbahnstraße, nachdem Wawrinka seine Breakchancen zur 2:0-Führung nicht nutzen konnte, und sich die unerzwungenen Fehler bei ihm häuften.

Nadal leistete sich dagegen kaum leichte Fehler und ist weiter auf dem besten Wege seine Krise in diesem Jahr hinter sich zu lassen.

Im ersten Spiel der Gruppe setzte sich zuvor der Weltranglistenzweite Andy Murray mit 6:4, 6:4 gegen den Spanier David Ferrer durch. 

Bereits am Sonntag hatte Top-Favorit Novak Djokovic (Serbien) seine Ambitionen auf den vierten Titel beim Saisonfinale in Folge mit einem deutlichen Sieg gegen Kei Nishikori (Japan) untermauert. Auch Roger Federer (Schweiz) siegte in der Gruppe "Stan Smith" zum Auftakt gegen Tomas Berdych (Tschechien). 

Beim Saisonfinale treten die acht besten Spieler des Jahres an, deutsche Profis sind erneut nicht dabei. Als letzter stand Rainer Schüttler 2003 im Teilnehmerfeld. Boris Becker gewann das Turnier dreimal (1988, 1992, 1995), Michael Stich einmal (1993). 

teilentwitternteilenE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel