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Novak Djokovic und Roger Federer
Novak Djokovic (r.) ist die Nr. 1 der Tennis-Weltrangliste © Getty Images

Novak Djokovic bezeichnet die Berichte über Streit mit Roger Federer beim ATP-Finale als erfunden. Der Weltranglistenerste mahnt, kein "böses Blut" heraufzubeschwören.

Novak Djokovic hat Berichte über Streit zwischen ihm und seinem Dauerrivalen Roger Federer am Rande des ATP-Finals (LIVE im TV auf SPORT1+)  in London ins Reich der Fabeln verwiesen.

"Ich weiß nicht, wer diese Geschichte kreiert hat", sagte Djokovic, "aber das ist nicht fair." Niemand solle "böses Blut" zwischen Roger und ihm heraufbeschwören: "Ich habe nur gesagt, was nötig war, dass Roger den Sieg verdient hat. Er war der bessere Spieler."

Federer hatte den Weltranglistenersten Djokovic im zweiten Gruppenspiel 7:5, 6:2 geschlagen, der Serbe meinte daraufhin: "Ich habe ihm den Sieg im zweiten Satz förmlich geschenkt." Federer erwiderte: "Er kann sicher besser spielen, aber ganz ehrlich, wenn du siehst, wie er in diesem Jahr gespielt hat, musst du das auch erst noch nutzen können. Das ist mein Verdienst."

Djokovics Trainer Boris Becker hatte bereits im Sommer für Verstimmung bei Federer gesorgt, weil er behauptete, die beiden Superstars würden sich nicht mögen.

Djokovic und Federer könnten sich in London im Endspiel wiedersehen. Djokovic trifft im Halbfinale am Samstag auf Rafael Nadal (Spanien), Federer auf seinen Landsmann Stan Wawrinka oder den Briten Andy Murray.

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