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Alfons Hörmann wehrt sich gegen die Kündigung durch seinen Arbeitgeber
DOSB-Präsident Alfons Hörman spricht von einem "Schlag in die Magengrube" © Getty Images

DOSB-Präsident Alfons Hörmann hat sich nach den Berichten über angebliche Manipulationen im Spitzentennis besorgt geäußert.

"Das wäre ein weiterer Tiefschlag", sagte Hörmann beim Neujahrsempfang des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) in Frankfurt/Main.

Er empfinde solche Nachrichten "als Schlag in die Magengrube für alle die, die sich für den Sport engagieren".

Hörmann warnte allerdings vor schnellen Schlüssen.

"Ich bin noch vorsichtig, es lohnt sich, ein paar Stunden abzuwarten, bis die Nachrichten klarer sind", sagte der 55-Jährige.

Sollten sich die Berichte der BBC und BuzzFeed bestätigen, "müssen diese Dinge in aller Klarheit und Brutalität aufgeklärt und behoben werden", forderte Hörmann: "Die Frage eines fairen und den Prinzipien des Sports entsprechenden Wettkampfes steht für mich an aller erster Stelle. Wenn das Spiel oder der sportliche Wettbewerb manipuliert wird, dann ist das die Bankrotterklärung für den Sport."

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