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Ein Showmatch zwischen Novak Djokovic (r.) und Gustavo Kuerten sorgt für einen Rechtsstreit © Getty Images

Wenige Monate vor den Spielen in Rio de Janeiro verklagt Novak Djokovic den Olympia-Gastgeber. Es geht um ein Showmatch - und einen sechsstelligen Betrag.

Wenige Monate vor den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro hat Tennis-Superstar Novak Djokovic die Olympia-Stadt verklagt.

Grund ist ein Schaukampf in Rio Ende 2012 gegen Brasiliens Tennis-Legende Gustavo Kuerten, berichtet der Blick.

Djokovic sollen damals vertraglich 1,1 Millionen Dollar zugesichert worden sein, wovon die Hälfte vom serbischen Ex-Fussballer Dejan Petkovic finanziert wurde. Den Rest hätte der Bundesstaat Rio de Janeiro in drei Raten an Djokovic überweisen sollen - tat er aber offenbar nicht.

Geld soll gespendet werden

Deshalb hat der Weltranglistenerste im vergangenen Dezember Klage gegen den Bundesstaat Rio de Janeiro eingereicht, wie er gegenüber brasilianischen Medien bestätigte.

"Wir werden eine Lösung finden. Ich habe meinen Aufenthalt dort sehr genossen, das Treffen mit Guga, der einer meiner Lieblingsspieler ist. Ich habe in Brasilien Lebenserfahrung gesammelt und das sehr geschätzt. Geld hat für mich nicht Priorität", sagt Djokovic.

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Deshalb plant der Schützling von Boris Becker wohl auch die ausstehende Summe einem wohltätigen Zweck zuzuführen.

Djokovic betonte, dass der Vorfall auf seine Teilnahme an den Olympischen Spielen im August keinen Einfluss habe.

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