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Bernard Tomic schmeißt gegen Fabio Fognini das Handtuch. Beim Matchball seines Gegners hält der Australier seinen Schläger verkehrt herum. Es hagelt Kritik.

Bernard Tomic hat bei den Madrid Open (LIVE im TV auf SPORT1+ und im LIVESTREAM) für einen Skandal gesorgt.

Beim Stand von 2:6, 4:5 und 0:40 hielt der Australier beim Matchball seines Gegners Fabio Fognini seinen Schläger verkehrt herum. Tomic versuchte erst gar nicht, an den Ball heranzukommen und schenkte dem Italiener damit das Ass und den Sieg im Erstrundenmatch.

Im Anschluss kassierte Tomic, der nicht zum ersten Mal damit auffällig wurde, eine Partie herzuschenken, heftige Kritik. So nannte Patrick McEnroe, Bruder von Tennis-Legende John McEnroe, die Aktion "beschämend" und forderte eine Suspendierung.

Sportjournalist Andy Maher twitterte: "Wenn du denkst, er könnte das Niveau nicht mehr senken." Jockey Zac Purton schrieb: "Tomic ist erneut eine Schande."

Tomic war im Januar auf Rang 17 der Weltrangliste geklettert - die beste Platzierung seiner Karriere. Inzwischen ist er auf Platz 22 abgerutscht. Seit seiner Finalniederlage in Mexiko in Februar hat Tomic nur ein Spiel für sich entschieden. Aktionen wie die in Madrid schaden nicht nur seiner sportlichen Karriere.

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Wie Tomic war auch Philipp Kohlschreiber bereits in Runde eins gescheitert.

Es ist die erste Tennis-Aktion zum Kopfschütteln in dieser Woche. Bei seiner Erstrundenniederlage gegen Diego Schwartzman hatte Grigor Dimitrov drei Rackets zerstört.

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