vergrößernverkleinern
ATP World Tour 500 Gerry Weber Open
Florian Mayer gewinnt die Gerry Weber Open © Getty Images

Der Sieg bei den Gerry Weber Open gegen Shootingstar Alexander Zverev katapultiert Florian Mayer in der Weltrangliste nach oben. Zverev kommt den Top Ten näher.

Sein märchenhafter Turniersieg in Halle hat den Bayreuther Florian Mayer in der ATP-Weltrangliste um 112 Plätze auf Rang 80 katapultiert.

Der 32-Jährige ist damit drittbester deutscher Profi hinter Philipp Kohlschreiber (Nr. 22) und Alexander Zverev. Auch der Finalist der Gerry Weber Open setzte seinen Aufstieg im Ranking fort und steht als 28. zum ersten Mal in seiner Karriere unter den Top 30 der Welt.

Zverev hatte am Sonntag das Endspiel des Rasenturniers im Ostwestfälischen mit 2:6, 7:5, 3:6 gegen Mayer verloren. Durch die Finalteilnahme gehört der 19-Jährige in Wimbledon (ab 27. Juni) erstmals zu den gesetzten Spielern bei einem Grand-Slam-Turnier.

Mayer, der nach etlichen Verletzungen lediglich als Nummer 192 ins Turnier gestartet war, feierte in Halle/Westfalen den größten Erfolg seiner bisherigen Laufbahn. Vor fünf Jahren war der früherev Davis-Cup-Spieler schon einmal die Nummer 18 der Welt.

Djokovic unangefochten an Position eins

An der Spitze des ATP-Rankings bleibt Australian-Open-Sieger Novak Djokovic (Serbien/16.950 Punkte), der immer noch knapp doppelt so viele Zähler auf dem Konto hat wie sein unmittelbarer Verfolger Andy Murray (8915).

Der Schotte hatte am Sonntag zum fünften Mal das Wimbledon-Vorbereitungsturnier im Londoner Queens Club gewonnen und damit einen Rekord aufgestellt. Dritter ist Grand-Slam-Rekordgewinner Roger Federer (Schweiz) mit 6425 Punkten. Der 34-Jährige hatte im Halbfinale der Gerry Weber Open das Generationenduell gegen Zverev verloren.

Bei den Frauen verteidigte Australian-Open-Siegerin Angelique Kerber (Kiel) ihren vierten Platz in der WTA-Rangliste trotz ihrer Viertelfinal-Niederlage in Birmingham. Einen weiteren Absturz erlebte die einstige Wimbledon-Finalistin Sabine Lisicki. Die formschwache Berlinerin büßte weitere 17 Plätze ein und ist als 81. nur noch achtbeste deutsche Spielerin.

An der Spitze thront weiterhin die 21-malige Major-Gewinnerin Serena Williams (USA) vor French-Open-Champion Garbine Muguruza aus Spanien.

teilentwitternteilenE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel