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Alexander Zverev ist für Philipp Kohlschreiber trotz Schwächen, die er noch hat, die Zukunft des deutschen Tennis © Getty Images

Philipp Kohlschreiber nennt Alexander Zverev die "Zukunft des deutschen Tennis", sieht beim Youngster aber auch noch Defizite im Vergleich zu Florian Mayer.

Deutschlands Spitzenspieler Philipp Kohlschreiber traut dem 19-jährigen Alexander Zverev einiges zu, hat aber auch Schwächen in dessen Spiel entdeckt.

"Er ist die Zukunft des deutschen Tennis - keine Frage", sagte Kohlschreiber der Rheinischen Post: "Ihm steht alles offen. Er spielt mit unglaublich viel Power. Ich bin mir sicher, dass er es mindestens bis unter die Top Ten schaffen wird."

Bei der Finalniederlage gegen Florian Mayer am vergangenen Wochenende in Halle habe man allerdings auch gesehen, was Zverev noch fehlt. "Der Flo gehört ja wie ich zu einer aussterbenden Art, mit ein bisschen mehr Kreativität und Ballgefühl ausgestattet als die jungen Burschen", sagte Kohlschreiber.

Grundsätzlich habe Deutschland "nicht die besten Ausgangsvoraussetzungen", um einen neuen Tennisstar hervorzubringen. "Das liegt alleine daran, dass wir kein Grand-Slam-Turnier haben", sagte Kohlschreiber der RP: "Förderung kostet Geld, das ist eine recht simple Formel." Der Deutsche Tennis Bund (DTB) habe nach den großen Zeiten von Boris Becker, Steffi Graf und Michael Stich "nicht alles richtig gemacht. Jetzt muss man eben das Beste aus der Situation machen."

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