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Roger Federer ist noch nicht der Alte
Roger Federer ist noch nicht der Alte © Getty Images

Roger Federer steht unter den letzten acht Spielern beim Turnier in Halle. Gegen seinen tunesischen Gegner hat der Schweizer zwischendurch jedoch Probleme.

Rekordsieger Roger Federer (34) ist trotz einer Schwächephase im zweiten Satz ins Viertelfinale des Rasenturniers in Halle/Westfalen eingezogen.

Der achtmalige Titelträger aus der Schweiz gewann gegen Malek Jaziri (Tunesien) nach 68 Minuten 6:3, 7:5. Am Freitag bekommt es Federer mit dem belgischen Weltranglistenelften David Goffin zu tun.

"Das ist ein guter Test für mich, um zu sehen, wo ich stehe", sagte Federer, der gegen Jaziri mit seinem Return haderte: "Das hat in Stuttgart schon besser funktioniert."

Für Federer war es das fünfte Match nach seiner Rückenverletzung, die ihn die Teilnahme an den French Open in Paris gekostet hatte. Auf dem Rasen am Stuttgarter Weissenhof verlor er im Halbfinale, bis zu seinem Saisonhöhepunkt in Wimbledon (ab 27. Juni) wartet noch eine Menge Arbeit auf den Weltranglistendritten.

Gegen den Weltranglisten-64. Jaziri fehlte Federer die Explosivität vergangener Tage. "Der Rost ist noch da. Das braucht seine Zeit", hatte er vor Beginn der Gerry Weber Open gesagt. Im zweiten Satz lag Federer bereits 1:4 in Rückstand, nahm Jaziri jedoch noch zweimal dessen Aufschlag ab.

Das Loch in seinem Match habe Jaziri aufgerissen, meinte Federer nach dem Matchball: "Er hat dreimal wunderbar returniert. Ich habe mich aber gut gefühlt. Viel besser als in den Tagen zuvor."

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