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Rogers Cup Toronto - Day 1
Nick Kyrgios erweist sich immer wieder als der größte Paradiesvogel des Profitennis © Getty Images

Tennisspieler Nick Kyrgios unterliegt dem 17-jährigen Kanadier Denis Shapovalov beim Rogers Cup. Grund dafür könnten seine exzessiven Pokemon-Go-Ausschweifungen sein.

Nick Kyrgios ist kein gewöhnlicher Tennisspieler. Stets aufs Neue macht er mit unberechenbaren und exzentrischen Aktionen auf sich aufmerksam.

Meist geschieht das auf dem Tennisplatz. Doch dieser Tage zeigt sich seine merkwürdige Art vor allem abseits des Platzes. Denn der Australier spielt Pokemon Go wie ein Besessener.

Damit ist er nicht alleine. Unzählige Menschen haben sich als süchtig nach der App erwiesen. Kyrgios indes scheint nun berufliche Probleme zu kriegen. Sein Auftaktmatch beim Rogers Cup (täglich LIVE im TV auf SPORT1+) gegen den erst 17-jährigen Denis Shapovalov verlor er deutlich und leistete sich dabei gar 18 Doppelfehler.

Mehr Aufregung bei Pokemon Go als beim Tennis

Viele vermuteten im Anschluss an die Partie, dass ihn seine Pokemon-Go-Sucht beträchtlich einschränke. Und die Sorge ist berechtigt: Auf seinem Twitter-Account postet er regelmäßig seine Fortschritte und schreibt beispielsweise, dass er mehr Aufregung dabei empfinde, ein Pokemon schlüpfen zu sehen, denn einen Breakpoint zu verwandeln.

Seine Fans bekunden ihre Sorge derweil offen vor ihm. So fragte ein User in rhetorisch-sarkastischer Art, ob Novak Djokovic oder Roger Federer dadurch zu Nummer eins geworden seien, Pokemon zu fangen.

Doch Kyrgios zeigt, dass er auch Humor hat, und antwortete Folgendes: "Hatten Federer oder Djokovic dafür ein 2000er-Garados? Ich glaube nicht."

Kyrgios´ Welt scheint sich derzeit nur um Pokemon Go zu drehen.

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