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Alexander Zverev lässt seinen Frust raus © Getty Images

Alexander Zverev scheidet in Schanghai (LIVE auf SPORT1+) aus und lässt den Frust an seinem Schläger aus. Für seinen Bruder läuft es derweil besser.

Die Wege der Brüder Mischa und Alexander Zverev haben sich im Achtelfinale des ATP-Turniers von Schanghai getrennt.

Während der 29-jährige Mischa durch ein 6:7 (4:7), 6:4, 6:1 gegen den Spanier Marcel Granollers das Viertelfinale erreichte, unterlag der zehn Jahre jüngere Alexander dem an Nummer neun gesetzten Franzosen Jo-Wilfried Tsonga mit 7:6 (7:4), 2:6, 5:7 (Das Schanghai Rolex Masters täglich LIVE im TV auf SPORT1+).

Die Zverevs waren seit den Belgiern Olivier und Christophe Rochus im März 2006 in Miami das erste Brüderpaar im Achtelfinale eines Masters-Turniers.

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Zverev zertrümmert Schläger

Im dritten Satz verspielte Alexander Zverev dabei eine 4:1-Führung. Nach Tsongas Break zum 6:5 verlor Zverev dann völlig die Fassung.

Erst zerschmetterte der 19-jährige Hamburger voller Wut einen Schläger auf dem Platz. Da ihm das aber noch nicht genug war, nahm er sich auf der Bank einen zweiten Schläger vor und zerstörte diesen ebenfalls.

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Dafür kassierte Zverev, der im letzten Spiel drei Breakbälle nicht nutzen konnte, eine Verwarnung wegen unsportlichen Verhaltens.

Bruder setzt erstaunliches Comeback fort

Mischa Zverev, der im Viertelfinale auf den Weltranglistenersten Novak Djokovic trifft, setzt bei dem Turnier der Masters-Serie sein erstaunliches Comeback fort.

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Der Linkshänder, 2009 schon einmal die Nummer 45 der Welt und danach eher in der Abwärtsspirale, kehrt in der Weltrangliste am kommenden Montag nach fünf Jahren in die Top 100 zurück.

Zuletzt hatte Mischa Zverev im Juni 2011 als Nummer 100 zu diesem Kreis gehört.

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