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TENNIS-GBR-ATP-FINALS
Andy Murray steht an der Spitze der Weltrangliste © Getty Images

Andy Murray hält nichts von einem verfrühten Ritterschlag: Der Tennis-Star fühlt sich noch zu jung für die Adelung. Es gebe noch so viele Dinge, die er falsch machen könne.

Für den Ritterschlag fühlt sich der neue Tennis-Weltmeister Andy Murray noch zu jung. Nach seinem Triumph am Sonntag beim ATP-Saisonfinale in London gegen den Serben Novak Djokovic wurden auf der Insel schon Rufe laut, den 29-jährigen Schotten für seine Verdienste zu adeln.

"Ich bin noch jung, es gibt noch eine Menge Dinge, die ich falsch machen kann", sagte Murray, der in diesem Jahr zum ersten Mal bei den US Open triumphiert hatte und jeweils zum zweiten Mal Wimbledon und Olympia-Gold gewann.

Murray trägt seit Anfang 2013 bereits den Britischen Verdienstorden OBE.

Nach einem Ritterschlag dürfte sich Murray "Sir" nennen.

Diesen Titel hatten von den britischen Sportlern unter anderem Fußball-Weltmeister Bobby Charlton, Fußball-Coach Alex Ferguson sowie Golfer Nick Faldo oder Segler Ben Ainsley erworben.

Bei einem entsprechenden Vorschlag würde Andy Murray auf die Nominierungsliste gesetzt. Über Premierministerin Theresa May würde die Vorschlagsliste bei Queen Elizabeth II landen, die dann Anfang 2017 bei den Auserwählten den Ritterschlag durchführen würde.

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