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TENNIS-ATP-FRA
John Isner war eine Nummer zu groß für Struff © Getty Images

Das Überraschungsmomentum ist dahin: Qualifikant Jan-Lennard Struff scheitert bei den Paris Masters nach dem Coup gegen Stan Wawrinka nun an einem Amerikaner.

Davis-Cup-Spieler Jan-Lennard Struff ist beim ATP-Masters in Paris einen Tag nach seinem Coup gegen den Schweizer US-Open-Sieger Stan Wawrinka gescheitert. Im Achtelfinale unterlag der 26 Jahre alte Qualifikant dem Amerikaner John Isner 4:6, 7:6 (7:4), 3:6. Struff hatte Wawrinka überraschend nach 2:16 Stunden in drei Sätzen bezwungen.

Struff, Nummer 91 der Weltrangliste, war der letzte deutsche Tennisprofi im Turnier. Mischa Zverev und Philipp Kohlschreiber waren in der ersten Runde gescheitert.

Derweil geht das Rennen um die Nummer eins im Viertelfinale am Freitag (ab 14 Uhr LIVE im TV auf SPORT1+) in die nächste Runde. Sowohl der Weltranglistenerste Novak Djokovic als auch Herausforderer Andy Murray gewannen ihre Achtelfinal-Matches, Djokovic musste beim 4:6, 6:2, 6:3 gegen den Bulgaren Grigor Dimitrow allerdings über drei Sätze.

Murray hatte beim 6:3, 6:0 gegen den Franzosen Lucas Pouille deutlich weniger Mühe - gewinnt er das Turnier und Djokovic kommt nicht ins Finale, ist Murray die neue Nummer eins.

Am Donnerstag qualifizierte sich der Kroate Marin Cilic durch das 6:3, 7:6 (11:9) gegen den Belgier David Goffin als siebter Spieler nach Djokovic, Murray, Wawrinka, Milos Raonic, Kei Nishikori und Gael Monfils für das Saisonfinale der acht Besten vom 13. bis 20. November in London. Um das letzte Ticket nach London streiten noch der Franzose Jo-Wilfried Tsonga und der Tscheche Tomas Berdych.

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