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Day Four - Barclays ATP World Tour Finals
Andy Murray steht im Halbfinale der ATP-Finals © Getty Images

Andy Murray steht im Halbfinale der ATP-Finals. Der Weltranglistenerste geht Novak Djokovic vorerst aus dem Weg. Kei Nishikori ist trotz Niederlage gegen Raonic weiter.

Der Weltranglistenerste Andy Murray ist beim ATP-Saisonfinale in London mit einem starken Auftritt ins Halbfinale gestürmt und dem entthronten Spitzenreiter Novak Djokovic damit zumindest vorerst aus dem Weg gegangen.

Der topgesetzte schottische Olympiasieger bezwang am Freitag den Schweizer Stan Wawrinka (Nr. 3) 6:4, 6:2 und sicherte sich durch den dritten Erfolg im dritten Vorrundenmatch den Sieg in der Gruppe "John McEnroe".

Damit trifft Murray im Halbfinale am Samstag auf den Kanadier Milos Raonic (Nr. 4), der sich in der Gruppe "Ivan Lendl" als Zweiter hinter Djokovic für die K.o.-Runde qualifiziert hatte.

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Durch Murrays Sieg gegen Wawrinka war derweil auch der Japaner Kei Nishikori schon vor seinem abschließenden Duell ab 21 Uhr (LIVE im TV auf SPORT1+) gegen den Kroaten Marin Cilic eine Runde weiter. 

Der ehemalige US-Open-Sieger Cilic gewann das Match am Freitagabend mit 3:6, 6:2, 6:3. Nishikori trifft in der Runde der letzten Vier auf Titelverteidiger Djokovic.

Murray will sich an Spitze halten

"Er hat bisher hier in London einen starken Eindruck hinterlassen, aber ich freue mich auf das Match gegen ihn", sagte Murray mit Blick auf die Neuauflage des Wimbledon-Finals.

Murray hatte Djokovic Anfang November nach 122 Wochen an der Spitze als Branchenführer abgelöst. 

Er bleibt auch nach dem Tour-Finale in London auf Platz eins des Rankings, wenn er mindestens so erfolgreich abschneidet wie sein Verfolger, der das Turnier in den vergangenen vier Jahren für sich entschieden hatte.

Wawrinka hält nur zu Beginn mit

Die Partie zwischen Murray und US-Open-Champion Wawrinka war nur zu Beginn relativ ausgeglichen. Nach dem Break zum 4:3 im ersten Satz übernahm der dreimalige Grand-Slam-Gewinner allerdings fast vollständig die Spielkontrolle.

Vor allem im zweiten Durchgang ließ Murray seinem Gegner keine Chance und fuhr einen gänzlich ungefährdeten Sieg ein.

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