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2017 Australian Open - Day 3
Andy Murray knickt in der zweiten Runde der Australian Open schmerzhaft um © Getty Images

Andy Murray schlägt sich die Hände vors Gesicht und wälzt sich am Boden. In der zweiten Runde der Australian Open verletzt sich der Brite - und schlägt seinen Gegner dennoch.

Ehefrau Kim Sears schlug hoch droben in der Box entsetzt die Hände vors Gesicht: Andy Murray und sein Anhang mussten bei den Australian Open in Melbourne bange Momente überstehen, ehe der 6:3, 6:0, 6:2-Zweitrundenerfolg gegen den Russen Andrej Rublew unter Dach und Fach gebracht war.

Beim Stand von 1:1 im dritten Satz war der schottische Olympiasieger unglücklich mit dem rechten Fuß umgeknickt und ließ sich danach mit schmerzverzerrtem Gesicht auf den Boden fallen.

Pechsträhne im Finale der Australian Open

Nach den folgenden Ballwechseln blickte Murray immer wieder in seine Box und sagte in Richtung seines Coaches Ivan Lendl: "Keine guten Nachrichten. Das fühlt sich nicht gut an." Doch der zweimalige Wimbledonsieger und Olympiasieger wirkte kaum eingeschränkt in seinen Bewegungen und gab sich wie die weiteren Favoriten am dritten Turniertag keine Blöße.

Beim ersten Grand-Slam-Turnier des Jahres hat der 29-jährige Murray bereits fünfmal das Finale erreicht - und fünfmal verloren. 2015 und 2016 musste er sich seinem Dauerrivalen Novak Djokovic (Serbien) geschlagen geben. Murray ist der erste "Sir", der ein Grand-Slam-Turnier bestreitet. In den Adelsstand hatte ihn die Queen kurz vor dem Jahreswechsel erhoben.

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