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2010 Australian Open - Day 1
Nick Lindahl hat seine Karriere bereits 2013 beendet © Getty Images

Nick Lindahl wird wegen Spielmanipulation zur Verantwortung gezogen. Der frühere Profi wird lange gesperrt und muss blechen. Auch einen zweiten Spieler trifft hart.

Zwei Tennisspieler sind am Dienstag wegen Spielmanipulationen mit empfindlichen Strafen belegt worden.

Während der ehemalige australische Profi Nick Lindahl von der Tennis Integrety Unit (TIU) für sieben Jahre gesperrt wurde, belegte das Gremium den Rumänen Alexandru-Daniel Carpen gar mit einem lebenslangen Bann.

Der in Schweden geborene Lindahl muss zusätzlich 35.000 US-Dollar (33.000 Euro) Strafe zahlen.

Der 28-Jährige dessen höchste Weltranglistenplatzierung 2010 Rang 187 war, wurde für schuldig befunden, ein bestimmtes Ergebnis bei einem unterklassigen Turnier in Australien 2013 absichtlich herbeigeführt und anschließend nicht mit der TIU kooperiert zu haben.

Carpen soll laut TIU ebenfalls im Jahre 2013 versucht haben, einen namentlich nicht genannten Spieler für Spielmanipulation zu gewinnen.

Dem 30-Jährigen, der mit Rang 1088 der Weltrangliste im November 2007 seine beste Platzierung verzeichnete, ist es außerdem rückwirkend vom 29. September 2015 vier Jahre lang verboten, sämtliche Turniere oder anderweitige Tennis-Events zu besuchen.

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